➡︎ 147 km, ⬆︎ 590 m
Der Wecker klingelte um 7:30 Uhr, Frühstück und Unterwegs-Jami-Jami habe ich gestern Abend schon vorbereitet so das ich heute schon um spätestens 8 auf Henriette eine letzte weitere Tour des Jahres machen kann.
Ich war aber so müde und lustlos, dass ich immer wieder den Wecker gesnoozed habe. Ich hätte auch aufstehen können, denn im Halbdösen, sprangen meine Gedanken von… kacke, ich wollte doch… och nö, ich will gammeln… Scheiße, ich habe das Essen ja schon vorbereitet… ne ich will noch schlafen… aber ich schlafe ja garnicht… na toll, jetzt schaffe ich es zeitlich eh nicht mehr… vielleicht einfach ins Fiti und Büro-Kram machen… vielleicht einfach nicht stressen und einfach ein kurzes entspanntes Ründchen.
9:30 Uhr habe ich es geschafft, aus dem Bett zu stolpern, immer noch unsicher, was ich genau mache. Draußen nebelte es ordentlich – willkommen Herbst – aber die Sonne und der blaue Himmel versprachen einen guten Tag. Also entschieden: es wird jetzt doch geradelt… mit dem Wind entspannt nach Salzwedel. Dieses Jahr wird es das ansonsten mit dem Radeln gewesen sein. Nächste Woche eine kleinere OP (Ich lasse mir die Beine Verlängern... Scherz), die mit einem absoluten Sportverbot für die folgenden 4 Wochen einhergeht und dann kann ich minimal wieder etwas machen… und dann ist’s schon Ende des Jahres und mir Frostbeule eindeutig zu kalt im Winter.
➡︎ 402 km, ⬆︎ 1.550 m und ➡︎ 94 km, ⬆︎ 370 m
23:15 Uhr am Donnerstag den 18. September.
Sagt man jetzt guten Morgen oder gute Nacht…?
Eigentlich wollte ich es schon Ostern machen, da hat mich aber eine Erkältung ausgehebelt. Dann Pfingsten – da durfte ich vom Arzt aus nicht radeln und bin mit dem Zug. Beim Blick auf die sommerlichen September-Wetter-Aussichten vorgestern fiel mir wieder diese Tour ein. Also Tantchen angeklingelt und nachgefragt, ob’s passt. Und nun starte ich 22:30 Uhr an einem Septemberabend schon mal ins Wochenende.
Das ist das wirklich Gute am Selbstständigsein: neben dem Selbst und dem Ständig wenigstens spontan selbst zu entscheiden – ob ich nun alles eingearbeitet habe oder ob ich einfach gerade Bock habe.
Für mich eine Premiere: abends zu starten, um die Nacht durchzuradeln.
Heute ging’s wie so oft nach Bernburg – die Bewohner hatten eingeladen und sich gewünscht, dass auch ich vorbeikomme.
Die Bewohnerinnen und Bewohner haben aus eigener Initiative einen Tag der offenen Tür organisiert, um die Villa sichtbarer zu machen – und vor allem, um neue Mitbewohner und Mitbewohnerinnen zu finden, die das Leben in Gemeinschaft gut finden. Denn durch Studienwechsel und -abschlüsse gibt es zurzeit einige Veränderungen.
Also kombinierte ich den Tag der offenen Tür mit dem Wunsch, zu radeln.





























































































