Hallo!
Darf ich vorstellen: Henriettes Hinterteil.
Henriette ist mein treues Breezer‑Bike – und längst mehr als nur ein Fahrrad. Eine echte Diva und zugleich eine robuste „Bauerntralle“, die auch mal harte und fragwürdige Wege nimmt. Über sie werde ich hier immer wieder schreiben, denn sie hat – zur Verwunderung mancher – eine eigene Persönlichkeit und „kommuniziert“ gern mit mir. Ich bin Stephan – der Typ der so komisch von oben schaut. Wir beide, Henriette und ich, haben schon einiges erlebt, und ich bin gespannt, wohin es uns noch verschlägt.
Ich nehme euch gerne mit – auf Tagestouren, Reisen und spontane Ausflüge. Für mich sind diese Erlebnisse mehr als Bewegung oder Urlaub. Sie sind bewegend im doppelten Sinne: körperlich und emotional. Wer hätte gedacht, dass ich einmal mit eigener Kraft Ziele erreiche, die früher unvorstellbar waren? Damals, mit rund 40 Kilo mehr auf den Rippen, waren drei Kilometer auf dem Rad eine kleine Sensation. Heute fahre ich Strecken über 250 Kilometer – und das Gefühl ist noch immer dasselbe: Stolz, Freude, Freiheit. Es ist anders als früher, aber genauso schön. Ich liebe es, den Kopf auszuschalten, einfach zu treten – mich auch mal zu quälen – und das Ziel zu erreichen.
Am Ende geht es mir vor allem um das Gefühl: mit mir zu sein, die Welt mit wachen Augen und offenem Herzen zu erfahren – das Leben und das, was uns geschenkt wurde, wertzuschätzen und zu genießen.
Schön, dass du dabei bist. Viel Spaß beim Lesen und Mitradeln.
Es muss mal wieder sein
Eigentlich wollte ich dieses Jahr eine längere Tour von 6 Wochen machen... oder vielleicht sogar länger. Aber wie das Leben so läuft, läuft es manchmal so, dass man umdisponieren muss.
Bis Juli hatte ich nicht wirklich Zeit mir überhaupt näher Gedanken zu machen und ich hatte nichts wirklich geplant und ins Auge gefasst. Da es mit meinen ToDos und Aufgaben zeitlich und finanziell nicht wirklich möglich war wusste ich es wird maximal was kleines. Ich war schon ziemlich traurig und genervt.
Als dann meine beste Freundin Martina meinte ob ich die erste Augustwoche nicht im Bayrischen Wald sein möchte und von dort aus etwas am Rechner arbeiten will dachte ich: Ach gute Idee, dann kommst wenigstens raus und dann sponn ich weiter... Vielleicht kann ich vom Woid aus, ein bis zwei Wochen mit Henriette etwas Pässe fahren.
Und so mache ich es jetzt auch. Ich habe ein paar Punkte/Highlights ausgesucht die ich vielleicht ansteuere, bei dessen betrachten ich bereits bei der Planung angefangen habe zu schwitzen😀
Also schauen wir mal wie und wohin Henriette und ich dieses Jahr radeln. Ich freue mich schon leicht!
Zum Tag der offenen Tür in die Villa Calm / Bernburg
Heute ging’s wie so oft nach Bernburg – die Bewohner hatten eingeladen und sich gewünscht, dass auch ich vorbeikomme.
Die Bewohnerinnen und Bewohner haben aus eigener Initiative einen Tag der offenen Tür organisiert, um die Villa sichtbarer zu machen – und vor allem, um neue Mitbewohner und Mitbewohnerinnen zu finden, die das Leben in Gemeinschaft gut finden. Denn durch Studienwechsel und -abschlüsse gibt es zurzeit einige Veränderungen.
Also kombinierte ich den Tag der offenen Tür mit dem Wunsch, zu radeln.




























